Best Practice 100 Jahre DekaBank

Was bleibt, wenn das Jubiläum geht?

Best Practice 100 Jahre DekaBank

Historische Ausstellungen liegen im Trend, konstatierte der Deutschlandfunk im Februar. Unter dem Titel „Zeitgeschichte im Museum. Dokumentation und Inszenierung“ widmete das Hörfunkprogramm den spektakulären Inszenierungen im Ausstellungswesen einen eigenen Beitrag. Ein Trend, der auch bei Firmenjubiläen zu beobachten ist.

Aber was bleibt, wenn das Jubiläum geht? Wozu der ganze Aufwand, wenn der Nachhall schneller vorüber ist als das Event selbst? Vermeiden lässt sich dies nur mit einer sorgfältigen Jubiläumsplanung, in der nachhaltige Maßnahmen ausgewählt werden, die weit über das Jubiläum hinaus Spuren hinterlassen und dauerhaft eingesetzt werden können. Soll das Jubiläum zum Anlass genommen werden, um identitätsstiftend nach innen hin zu wirken, ist die Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung.

Ganz im Trend der nachhaltigen Inszenierungen liegt das Jubiläum der DekaBank. Ihr 100-jähriges Bestehen nahm das Wertpapierhaus der Sparkassen zum Anlass, um neben öffentlichkeitswirksamen Live-Events eine Art Museum einzurichten. Der „Erlebnisraum Geschichte“ richtet sich vor allem an Mitglieder und Mitarbeiter der Sparkassen-Finanzgruppe.


Eine achtminütige 270 Grad Projektion, die Zeitgeschehen und Deka-Ereignisse miteinander verwebt und in emotionale Bilder bringt.

Gezeigt wird die neue Dauerausstellung in der ehemaligen Tresoranlage, die in die Ausstellungskonzeption eingebunden ist. Entlang einer History Wall werden anhand von Schautafeln, Originalobjekten und Videosequenzen die Geschichte der Sparkassen und die Entwicklung der DekaBank erzählt. Von hier wird der Bogen gespannt zu multimedialen Präsentationen, die den Besucher eine Zeitreise nicht nur durch die Geschichte der DekaBank, sondern auch durch die deutsche Geschichte erleben lassen. Das Lebensgefühl der jeweiligen Zeit wird dabei durch den Einsatz von 16 Multimedia-Projektionen emotional vermittelt: Exponate aus der Sammlung, versehen mit einem Chip, können auf einem interaktiven Tisch Projektionen auslösen und Informationen rund um das Objekt visualisieren. Herzstück der multimedialen Schau ist eine achtminütige 270 Grad Projektion, die Zeitgeschehen und Deka-Ereignisse miteinander verwebt und in emotionale Bilder bringt. Abgerundet wird die Ausstellung von themenbezogenen Zeitzeugeninterviews im Untergeschoss, die interaktiv auf Touchmonitoren abrufbar sind. Ihrem Jubiläumsslogan folgend „Die Zukunft lohnt sich“, ist der rote Faden durch die Schau offensichtlich: Die Geschichte gibt Impulse für die Zukunft und wirkt.

Bereits in den ersten drei Monaten seines Bestehens macht der Erlebnisraum Geschichte seinem Namen alle Ehre. Die sehr hohen Erwartungen wurden noch übertroffen: vielmehr Besuchergruppen als gedacht melden sich für Führungen an und möchten die interaktiv gestaltete Ausstellung ihres Wertpapierhauses erleben. Damit geht das Jubiläumskonzept der DekaBank auf: Das Interesse an der Historie ist geweckt. Und auch wenn das Jubiläum in acht Monaten enden wird, steht schon jetzt fest, dass der Erlebnisraum Geschichte als identitätsstiftende Präsentation weiterhin wirken wird.

Mehr zum Erlebnisraum Geschichte finden Sie hier.


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