Beiträge

Der FaMI – Ein unbekanntes Wesen in der Privatwirtschaft

Der FaMI – Ein unbekanntes Wesen in der Privatwirtschaft

Werkstattbericht von unserem Auszubildenden Tim Güntert

 

„FaMI“ – ein niedliches Wort für einen spannenden Beruf. Denn die Fachangestellten für Medien- und Informationsdiente leisten wichtige Arbeit in Archiven, Bibliotheken sowie weiteren Einrichtungen der Medien- und Datenverarbeitung. Sie erfüllen einen wesentlichen Beitrag zur Erschließung, Erfassung und Bereitstellung von Daten und sind zusätzlich mit der Benutzerbetreuung befasst. Erstaunlich ist, dass diese Fachkräfte außerhalb öffentlicher Einrichtungen praktisch nicht zum Einsatz kommen. Warum eigentlich? Das Know-how lässt sich auch über Bibliotheken und staatliche Archive hinaus anwenden, ganz konkret für Unternehmensarchive. Neben Historikern und Archivaren gibt es hier auch Platz für die praxisnahen FaMIs.

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Trauern oder Feiern?

Trauern oder Feiern?

Das alljährliche Dilemma am 9. November

 

Terminkollisionen sind immer ein Problem. Im Privaten haben wir das alle schon mal erlebt. An ein und demselben Tag finden zeitgleich ein einmaliges Konzert und die Geburtstagsparty eines engen Freundes statt. Wofür sich entscheiden? Welcher Veranstaltung den Vorzug geben? Will man doch den eigenen Interessen in seiner Freizeit nachgehen, sich aber auch gerne seinen Freunden widmen, für die man oftmals zu wenig Zeit hat.

Ein ähnliches Dilemma ereilt mich jedes Jahr am 9. November. Kein anderes Datum im Jahr ist derart problematisch historisch mehrfach belegt wie der 9. November:

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History Communication #1

Quellen für History Communication #1

Identität teilen und Emotionen wecken – Faszination Zeitzeugeninterviews


Geschichte und Tradition sind Teil der Identitätsbestimmung von Firmen und Marken. So sehr hierüber Konsens herrschen dürfte, so sehr gehen die Meinungen darin auseinander, wie Geschichte in die Kommunikationsplanung und das Marketing integriert werden kann.

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History Marketing Trends 2018

Was kommt, was bleibt, was geht

Die Marketingszene überschlägt sich mit Trend-Prognosen. Neben dem bekannten Storytelling und Content Marketing wird die sich immer schneller verändernde und komplexere Bedienung der verschiedenen Kommunikationskanäle die größte Herausforderung – so die Prognose. Hinzu käme Künstliche Intelligenz, die Marketern schier unbegrenzt scheinende Möglichkeiten bieten werde. Doch wo bleibt der Mensch? Fehlt bei den ganzen Social Media, Chatbots und Virtual Reality-Strömungen nicht etwas ganz Elementares?
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Digital und relevant. Überlegungen eines History Marketers

Digital und relevant

Überlegungen eines History Marketers zu den Schlagworten des Kommunikationskongress 2017

„Realität ist das einzige was nicht weggeht, auch wenn man nicht daran glaubt“ dieser Satz von Prof. Dr. Bernhard Pörksen ist mir besonders im Gedächtnis geblieben und steht gleichsam für den Tenor des Kongresses: was ist relevant in einer Zeit, in der wir getrieben sind von der Schnelligkeit der Informationen? Wie gelingt es, Gerüchte sogenannte fake news oder alternative Fakten zu entlarven und Qualität, Seriosität und Wahrheit zu garantieren?

„Relevanz als Fokusthema“

„Relevanz“ lautete das Fokusthema des Kommunikationskongresses 2017. In den Keynotes stand der Begriff v. a. in Hinblick auf die Berichterstattung politischer Themen im Zentrum (die Bundestagswahl war bereits zum Greifen nah) und schien alle Referentinnen und Referenten ins Grübeln zu bringen. So war an den Kongresstagen mehrfach zu hören, dass doch gerade wir als Kommunikationsspezialisten uns tagtäglich überlegen müssen, welche Information relevant ist, bevor wir sie nach außen kommunizieren. Die Grundlagen journalistischen Arbeitens wie Prüfen der Quelle, Recherche und Hören der Gegenposition sind nicht mehr selbstverständlich, ja, die sorgfältige Arbeit mit Information muss dem Primat der Schnelligkeit, Sensation und Skandalisierung weichen.

Umso mehr gilt dieses Credo für den Firmenhistoriker, der im Zuge seiner Recherchen Relevantes von Irrelevantem trennen und historisch einordnen muss. Historiker stehen sicher nicht für Visionen oder Zukunftsforschung. Sie wissen aber um den Wert und die Relevanz einer Quelle, die ursächlich für bestimmte Entscheidungen oder Begebenheiten in der Geschichte sind. Mit diesem Wissen sind Transferleistungen auf Entwicklungen der Gegenwart nicht nur möglich, sondern auch geboten.


Firmenhistoriker wissen um den Wert und die Relevanz einer Quelle für die Unternehmensgeschichte.

Die Relevanz dieser Aufgabe stand denn auch im Fokus unseres Expert Workshops zu dem Thema „History Marketing im Unternehmen. Unternehmensgeschichte sinnvoll einsetzen und Mehrwert schaffen“. Eine Grundlage zu schaffen, welche künftig anfallenden Informationen für die Historie des Unternehmens wichtig sind, strichen wir dabei ebenso heraus wie die Bedeutung einer auf historischen Fakten basierenden zielgruppenorientierten Ansprache.

(Unternehmens)Geschichte schreibt sich fort und ist deswegen als Alleinstellungsmerkmal immer relevant.

 

Allgemeine Informationen zu History Marketing finden Sie hier.

Warum die Aufarbeitung Ihrer Firmengeschichte ein Historiker machen sollte. Ein Plädoyer

Was kann er, was ich nicht kann?

Warum die Aufarbeitung Ihrer Firmengeschichte ein Historiker machen sollte. Ein Plädoyer


 

Wir alle haben uns schon mal als Heimwerker versucht. Sei es, dass wir einen tropfenden Wasserhahn reparieren wollten oder in einem Anfall von handwerklichem Eifer probiert haben einen Stuhl zu bauen. Während wir mit Anleitung ersteres problemlos beheben konnten, haben wir uns an letzterem die Zähne ausgebissen. Das was wir fabriziert haben, sah zwar wie ein Stuhl aus, hatte aber einen Sitzkomfort von einem rechteckigen Winkelmesser. Als Historiker haben wir schon oft ähnliches erlebt, wenn es um die Aufarbeitung von Unternehmensgeschichte geht.
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Wenn das Firmenjubiläum mehr werden soll als eine Chronik

„Sparen in der Krise“

Wenn das Firmenjubiläum mehr werden soll als eine Chronik
(Best Practice: 200 Jahre Berliner Sparkasse)


 

Das Alleinstellungsmerkmal eines jeden Unternehmens ist seine Geschichte. Sie kann anders als Produkte nie kopiert werden. Firmen, die sich ihrer Tradition bewusst sind, stellen ihre Geschichte auf ihrer Website dar. Je nach Materiallage und Gestaltungsideen reicht die Präsentation von einem einfachen Zeitstrahl bis hin zu anklickbaren Jahreszahlen mit Bildern und kurzen Videos.
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Firmenarchiv: Alter Plunder oder wertvolles Material?

Alter Plunder oder wertvolles Material?

Wie Unternehmen ihr historisches Erbe entdecken und nutzen können- ein kurzer Leitfaden für ein Firmenarchiv

 

Sie kennen es aus Ihrem Arbeitsalltag: Sie schreiben Briefe, Rechnungen und Angebote, erhalten Antworten, erstellen Werbekampagnen, entwickeln Produkte und halten Firmenfeiern fotografisch fest. Je nachdem wie alt Ihr Unternehmen ist, mussten die Generationen vor Ihnen noch alles mit der Hand bzw. der Schreibmaschine schreiben, Durchschläge in Ordnern ablegen und Kassenbücher führen, während Sie alles am Computer schreiben und auf dem Server oder in einer Cloud ablegen.
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Zeitzeugeninterviews: Gelebtes Wissen erhalten

Gelebtes Wissen erhalten – Zeitzeugeninterviews in Unternehmen

O-Töne von langjährigen Mitarbeitern festhalten. 


Geschichte wird oft als dröge Aneinanderreihung von Jahreszahlen und Fakten abgetan. Dabei ist Geschichte die Summe des Erlebten aller Menschen. Selbstverständlich wird nicht jede Aktivität für Wert befunden dokumentiert zu werden. Besondere Entwicklungen und Ereignisse werden aber seit Jahrtausenden fest gehalten und für die Nachwelt aufbewahrt. So entstehen Traditionen und ein historisches Bewusstsein- beides Aspekte, die auch für Unternehmensgeschichte gelten und da von großem Nutzen für die Markenstärkung, das Employer Branding und die Kundenbindung sind.
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Wie viel Geschichte braucht mein Unternehmen?

Expert Session H&C Stader auf dem Kommunikationskongress 2016, Berlin

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Der internationale Kommunikationskongress in Berlin ist der Branchentreff für Pressesprecher und Kommunikationsmanager aus Unternehmen, Verbänden, Politik und anderen Organisationen. Es war eine Premiere, dass H&C Stader das Thema History Marketing und History Communication auf der Tagung vom 22. bis 23. September 2016 platzierte.

Bewusst galt es ein Zeichen zu setzen, um auf die noch junge Branche der Geschichtsagenturen aufmerksam zu machen. Diese haben sich in den letzten fünf Jahren auf dem Gebiet Firmenjubiläum und History Communication stark professionalisiert und als Experten etabliert.

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